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26.10.2018

Viele Baustellen bei der DJK Delbrück

Ein Punkt nach fünf Partien: schlechtester Saisonstart seit dem Zweitliga-Aufstieg 2008

Ein Punkt nach fünf Spielen: Das ist der schlechteste Saisonstart für die DJK Delbrück seit deren Aufstieg in die 2. Volleyball-Bundesliga im Jahr 2008. Die Zahlen im Herbst 2018 sind ernüchternd: Ein Satzverhältnis von 2:15, von den fünf Niederlagen gingen vier 0:3 verloren. Inklusive des Pokalspiels gegen Zweitliga-Konkurrent TuB Bocholt, das auch 0:3 ausging, erreichte das Liga-Schlusslicht in zehn von zwölf Sätzen noch nicht einmal 20 Punkte.

»Keine Frage, so wie wir jetzt stehen, haben wir uns das nicht vorgestellt. Ein, zwei Siege wollten wir schon haben«, gibt DJK-Trainer Uli Kussin unumwunden zu. »Wir spielen derzeit nicht gut und haben einige Baustellen, die wir in der laufenden Pause aufarbeiten wollen. Es fehlt an vielen Enden und Ecken«, erklärt Kussin.

Erst am 10. November geht es mit dem Heimspiel gegen den VV Humann Essen in der Liga weiter, bis dahin hat der Trainer Zeit, die DJK so weit zu bekommen, dass sie erst mal Sätze und dann womöglich auch Spiele gewinnen kann. »Wir wollen die Pause nutzen, um uns zu verbessern«, sagt Kussin. In Aufschlag und Annahme wie auch im Angriffsspiel fehle der Mannschaft die Konstanz, während sie in der Abwehrarbeit gar nicht so schlecht sei.

Im Vordergrund seiner Arbeit stehe die Förderung der Teamleistung, das durchschnittliche Niveau müsse gesteigert werden. Zuletzt hätten sowohl die etablierten als auch die jungen und die in der 2. Liga unerfahrenen Kräfte nicht das abrufen können, was man sich erhofft hatte. Teilweise mit Einzelgesprächen solle das nun aufgearbeitet werden. Dabei gehe es nicht darum, einzelne Spieler in den negativen Fokus zu rücken. »Wir sitzen alle in einem Boot«, sagt Kussin. Ob dem Kader nach sieben Abgängen (darunter der langjährige Kapitän Tobias Daniels) und vier Neuzugängen ohne Zweitliga-Erfahrung vielleicht die Substanz fehle, verneint Kussin. »Wir sind bewusst das Risiko eingegangen. Das ist auch gar nicht zu verhindern gewesen. Natürlich wäre es schöner und einfacher, wenn wir drei, vier Neuzugänge hätten, die schon bei anderen Zweitligisten gespielt haben, aber das geht nun mal in Delbrück nicht«, erinnert Kussin noch einmal an die wirtschaftlich und finanziell im Vergleich zu vielen anderen Konkurrenten begrenzten Möglichkeiten. »Wir haben junge Spieler und Volleyballer aus der Region verpflichtet. Das ist ein schwerer Weg, auf dem es jedes Jahr noch extremer wird zu bestehen«, beschreibt der DJK-Coach, der seinem Kader generell eine gute Perspektive ausstellt.

Bliebe die Mannschaft so zusammen, wäre sie in zwei Jahren auf einem hohen Level, meint Kussin. Nur, ob die DJK dann noch in der 2. Liga spielt, ist derzeit die Frage. »Sicherlich kann uns unser Weg einmal den Kopf kosten und ja, wir können vielleicht auch absteigen«, sagt der Trainer, der die Verantwortung für die derzeitige schlechte Lage übernimmt und auch die Herausforderung, da wieder herauszukommen: »Ich habe die Mannschaft so zusammengestellt. Die Planung ist auf meinem Mist gewachsen und ich halte den Kopf dafür hin. Ich kann verstehen, dass es bei den Zuschauern und Sponsoren nicht gut ankommt, wie wir gerade spielen, aber ich denke, dass im unmittelbaren Umfeld unsere Ausgangslage realistisch eingeschätzt wird«, meint Kussin. Der Vorstand habe sich angesichts des Fehlstarts noch nicht bei ihm gemeldet.

»Ein Gespräch wird es in Kürze geben«, sagt Rudolf Fraune, der 1. Vorsitzende der DJK. Der stellt klar, dass er die gleiche Verantwortung für die Zusammenstellung des Kaders habe wie der Trainer und diesem ganz klar den Rücken stärkt. »Ich werde Uli und die Spieler niemals hängen lassen. Wir haben befürchtet, dass es mit unserer sehr jungen Mannschaft eng wird, aber gehofft, dass die erfahrenen Spieler die jungen mitreißen, wenn es prekär wird. Das ist gründlich in die Hose gegangen. Wir haben Schiffbruch erlitten«, erklärt Fraune. Der ist aber davon überzeugt, »dass die Mannschaft das noch hinkriegt«.

Foto: www.sportpictures.de

 

Quelle: Westfälisches Volksblatt

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