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Armdrcken SSSC DSC

28.10.2018

Volleyball: Sonntag - Das große Duell um den ersten Titel der Saison steht an

In Hannover treffen Meister und Pokalsieger der vergangen Saison beim comdirect Supercup aufeinander.

Bei den Frauen schlägt der amtierende Meister SSC Palmberg Schwerin gegen den Pokalsieger Dresdner SC auf. Bei den Männern spielen Meister Berlin Recycling Volleys und Pokalsieger VfB Friedrichshafen gegeneinander.

Wer hat die besseren Chancen auf den Titel? Wie ist die Vorbereitung gelaufen? Und inwieweit wirken sich die Turniere mit der Nationalmannschaft auf den Saisonstart aus? Die VBL hat alle Teams kurz vor dem Match noch einmal unter die Lupe genommen.


SSC Palmberg Schwerin – Dresnder SC

Mit nur einem kleinen Kader ging es für die Schwerinerinnen in die Vorbereitung. Es folgten ein Vorbereitungsturnier in Polen, eine Trainingswoche in Kienbaum und drei Trainingstage mit einer polnischen Mannschaft. Trotz der durchweg positiven Saisonvorbereitung konnte die Mannschaft vor dem comdirect Supercup erst eine einzige Trainingseinheit mit allen Spielerinnen absolvieren. Das sieht bei den Dresdnerinnen deutlich besser aus, konnten sie doch fast mit der kompletten Mannschaft in die Vorbereitung starten. Mit drei Vorbereitungsturnieren, die sie alle erfolgreich und verletzungsfrei abgeschlossen haben, kann das Team rund um Chefcoach Alexander Waibl zufrieden sein – auch wenn noch einiges an Arbeit vor der Mannschaft liegt. Der SSC Palmberg Schwerin musste vor der Saison auf viele Spielerinnen verzichten, die mit Trainer Felix Koslowski die WM in Japan gespielt haben. Schlecht für das Team, gut für die Einzelspielerinnen. Denn die konnten die Vorbereitung auf einem hohen Niveau absolvieren und fit zur Mannschaft stoßen. Das sieht Alexander Waibl ähnlich, der in dem Nationalmannschaftskalender ein Problem für die Bundesliga sieht. „Es wäre schöner, wenn die Veranstaltungen der Nationalmannschaft insgesamt mehr über das Jahr verteilt wären und die Liga über einen längeren Zeitraum stattfinden könnte“, so Waibl.

Trotz der Nationalmannschaftsproblematik, die sowohl Schwerin als auch Dresden betrifft, schätzen beide Mannschaften das jeweils andere Team stärker ein als noch in der vergangenen Saison. „Der DSC wird beim Supercup und in der gesamten Saison einer der stärksten Gegner sein“, sagt Andreas Burkard, Geschäftsführer vom SSC.

Welches Team die Vorbereitung erfolgreicher absolviert hat und zu Beginn der Saison stärker ist, wird sich am Sonntag beim comdirect Supercup zeigen, wenn beide Mannschaften zum ersten Mal in der neuen Spielzeit aufeinandertreffen. Wie es auch ausgeht, die Vorfreude auf den Cup ist in Dresden und Schwerin riesig. „Mit dem Supercup zum Saisonauftakt kommt es gleich zu Beginn der neuen Saison zu einem Volleyball-Kracher. Das sollte sich keiner entgehen lassen“, sagt Sandra Zimmermann, Geschäftsführerin des Dresdner SC. Auch für Burkard ist der comdirect Supercup ein Höhepunkt zum Saisonauftakt. „Das Team muss sich erstmals unter Wettkampfbedingungen beweisen und kann dabei gleich den ersten Titel der Saison gewinnen.“ Und das mit 500 Fans im Rücken. Denn der Schweriner Fanclub „Gelbe Wand“ ist wie immer mit von der Partie, um das Team zu unterstützen. Aber auch die Dresdnerinnen freuen sich auf die Kulisse der TUI Arena. „Die Spiele in den Event-Arenen sind für uns etwas Besonderes. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass uns die großen Hallen liegen“, sagt Zimmermann.

Der diesjährige comdirect Supercup hat neben spannenden Partien auch einige technische Innovationen zu bieten, die beweisen, dass sich die Sportart Volleyball weiterentwickelt und für die sportliche Analyse liefern können.

Aber nicht nur für die Teams bieten die Neuerungen einen Mehrwehrt. „Für den Zuschauer ist es noch interessanter, durch die Zahlen und Fakten neue Informationen zu erhalten“, sagt Zimmermann. Dem können die Schweriner nur zustimmen und freuen sich darauf, die neuen Technologien in Hannover kennenzulernen.

Berlin Recycling Volleys – VfB Friedrichshafen

In Berlin war die Vorbereitungsphase ähnlich kompliziert wie in Schwerin. Zumindest was die Vollständigkeit des Teams angeht. Die BR Volleys mussten lange Zeit auf etliche Spieler verzichten und konnten erst zur letzten Testspielreise nach Polen mit dem kompletten Kader anreisen. Die Resultate aus den Matches waren jedoch vielversprechend: Nach einem 3:2- und einem 3:0-Sieg starteten die Berliner in die Saison, die sie beim Aufsteiger Giesen mit einem 3:0 erfolgreich einläuten konnten. Im ersten Heimspiel vor über 7000 Zuschauern gegen die SWD powervolleys Düren musste sich die Mannschaft dann aber 3:2 geschlagen geben. Ein ähnliches Bild wie in Berlin fand man auch in Friedrichshafen vor. Der offizielle Trainings-Start war Mitte August, die Häfler hatten aber erst Mitte September alle Spieler beisammen. Trainer Vital Heynen ist zudem erst drei Tage vor dem ersten Heimspiel zur Mannschaft zurückgekehrt – er hatte die polnische Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft geführt. Obwohl Coach und Teile der Mannschaft fehlten, liefen die Testspiele für den VfB gut.

Und in Berlin sieht man die Abwesenheit der Spieler trotz allem nicht nur negativ, denn „grundsätzlich ist es natürlich wertvoll, international erfahrene Spieler in seinen Reihen zu haben“, sagt Kaweh Niroomand, Geschäftsführer der Berlin Recycling Volley, „jedoch stellen die kurze Vorbereitungszeit als Mannschaft und die enorme Dauerbelastung der Spieler während der Sommermonate auch negative Aspekte dar.“

Positiv darf man den Einstand der Neuzugänge bewerten: Die neuen Berliner Mittelblocker Jeffrey Jendryk und Nicolas Le Goff weisen bereits hervorragende Statistiken auf. Mit Libero Dustin Watten haben sie einen Spieler gewonnen, der die Fans mit seiner emotionalen Spielweise mitreißen kann.

Am 28. Oktober steigt beim comdirect Supercup zum wiederholten Male das Duell der Giganten zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen. Und wie schon in den Jahren zuvor sehen die Berliner den VfB auch in dieser Saison als einen der größten Rivalen im Kampf um die nationalen Titel an. Aber es wäre nicht das Duell der Giganten, wenn nicht auch die Friedrichshafener Respekt vor den Berlinern hätten. „Sie haben eine sehr gute Mannschaft und mit den amerikanischen, deutschen und französischen Nationalspielern sehr großes Potential. Sie werden definitiv um den Titel am Ende der Saison mitspielen und sind auch aus unserer Sicht für Sonntag der absolute Favorit“, sagt Teammanagerin Gesa Katz.
Für Niroomand und seine Mannschaft ist der comdirect Supercup eine weitere Möglichkeit, sich besser einzuspielen und sich auf die kommenden Aufgaben gut vorzubereiten. „Bisher besaß der VfB stets die bessere Frühform und auch dieses Jahr wird es für uns aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit nicht einfach“, sagt Niroomand.

Wie auch in Dresden und Schwerin ist man sich in Berlin und Friedrichshafen einig über den Mehrwert der technologischen Neuerrungen. „Wir müssen daran arbeiten, unseren Sport und seine Bestmarken für den volleyballinteressierten Zuschauer greifbarer zu machen. Mit den Innovationen von comdirect sollte dies beim Supercup gelingen und findet dann hoffentlich eine Fortsetzung“, sagt Niroomand. Gesa Katz vom VfB Friedrichshafen kann sich diesen Aussagen nur anschließen und freut sich, dass ihr Team mit diesen Neuerungen –  insbesondere mit dem Challenge System – spielen kann.

Sehr gute Vorrausetzungen also für einen spannenden comdirect Supercup am Sonntag in Hannover.  

Der Dresdner SC und der SSC Palmberg Schwerin sind bereit für den Kampf um den ersten Titel (Foto: BILD).

 

Quelle: VBL

Volleyball 2. Bundesliga

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