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26.04.2019

Kussin bastelt am Konzept

DJK Delbrück will den Neuaufbau in der 3. Liga mit dem alten Trainer beginnen.

Auch der aktuelle Kader des Zweitliga-Absteigers soll im Wesentlichen zusammenbleiben

Keine Frage, wer in der Saison kein Spiel gewinnt, sondern alle 22 Partien verliert (davon zwölf mit 0:3), ist zu Recht abgestiegen. So ist es in der Spielzeit 2018/2019 dem Volleyball-Zweitligisten DJK Delbrück ergangen.

Nach elf Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur 2. Liga haben die Delbrücker vor Kurzem nach insgesamt 266 Begegnungen, 1025 Sätzen und 45.130 Ballwechseln Abschied genommen. 94 Mal hat die DJK gewonnen, 172 Mal verloren. Ein Delbrücker war vom ersten bis zum letzten Ballwechsel dabei: Zuspieler Johannes Grodde eröffnete am 20. September 2008 in Delbrück mit dem ersten Aufschlag das Abenteuer 2. Liga und stand auch auf dem Feld, als es vor zwei Wochen in Gransee zu Ende ging. Grodde ist auch derjenige Spieler, den Delbrücks langjähriger Trainer Uli Kussin nennt, wenn er danach gefragt wird, wer ihn in den elf Jahren am meisten beeindruckt hat. »Johannes war immer motiviert und hat auch stets einen Weg gefunden, wenn es mal nicht so lief«, erklärt Kussin.

Groddes Last wog schwer, denn in fast allen Spielzeiten war er der einzige Zuspieler und wird daher die mit Abstand meiste Spielzeit aller Delbrücker Zweitliga-Spieler haben. Nur einmal fiel Grodde länger aus, als er im September 2011 mit dem Motorrad verunglückte. Damals trat die DJK zu Beginn der Saison mit nur sechs Spielern plus Libero an und tat dann das, was einmalig bleiben sollte: Mit Andrew Korol und Jonathan Scott wurden zwei ausländische Spieler »eingekauft«. Mit diesen beiden wurde am letzten Spieltag in Essen der Klassenerhalt geschafft. 2014 hingegen war die DJK tatsächlich sportlich abgestiegen, blieb aber doch drin, weil sich andere Mannschaften zurückzogen. Abstiegskampf war fast immer das Thema der Delbrücker, die ihre beste Spielzeit 2016/2017 nach 14 Siegen in 26 Spielen auf Rang sechs abschlossen.

In der nun abgeschlossenen Saison gab es keinen Höhepunkt zu verzeichnen. Die nach sieben Abgängen neu formierte Mannschaft, die zur Hälfte aus in der 2. Liga unerfahrenen Spielern bestand, hatte zu Beginn arge Probleme und schafft oftmals pro Satz noch nicht mal die 20-Punkte-Grenze. Die Tiebreak-Niederlagen gegen Bocholt, Bitterfeld-Wolfen und Baden brachten magere drei Punkte aufs Konto, 2019 kam tatsächlich nur noch einer dazu.

Dabei sollte Anfang des Jahres eigentlich alles besser werden. Die DJK verlegte extra ein Spiel, hatte dadurch fünf Wochen Winterpause, war auch beim Restart in Bocholt (2:3) knapp dran am ersten Sieg, ließ danach aber aufgrund von anhaltenden personellen Ausfällen, die alle Mannschaftsteile betrafen, ernüchternde Niederlagen folgen. Besonders das 1:3 Anfang Februar zuhause gegen den USC Braunschweig, einem Konkurrenten im Abstiegskampf, tat weh. Zwei Wochen danach verlor die DJK ebenfalls daheim sang- und klanglos mit 0:3 (16:25, 13:25, 17:25) gegen Moers. »Ab da habe ich gedacht, wir schaffen es nicht mehr«, sagte der Vorsitzende Rudolf Fraune später, der bis zum Ende bei jedem vergebenen Ball mitlitt.

Sein Ziel vor dieser Saison war, dass die Delbrücker auch zum 100-jährigen Bestehen der DJK Delbrück Graf Sporck 1920 in der 2. Liga spielen. Damit das wahr wird, muss nächstes Jahr der sofortige Wiederaufstieg geschafft werden. Dafür kamen kurz nach Ostern der Vorsitzende Fraune, Trainer Kussin und der Mannschaftsverantwortliche Franz-Josef Mertens zusammen, um über die nahe Zukunft zu sprechen. Stand heute wird der aktuelle Kader im Wesentlichen zusammenbleiben, definitive Abgänge gibt es keine zu vermelden, Neuzugänge, um die man sich bemüht, aber auch nicht. »Ich denke, dass wir auch mit Uli Kussin auf einem guten Weg sind«, berichtete Fraune. Der Coach wird aller Voraussicht nach verlängern, muss sich aber laut Fraune nach dem Abstieg erst einmal sortieren und für den Neustart in der 3. Liga ein neues Konzept entwickeln. »Bis zum 20. Mai wird diese Entscheidung gefallen sein«, sagt Fraune. Die Unterlagen für die Drittligalizenz wurden rechtzeitig eingeschickt, so dass es ab September mit dem Spielbetrieb losgehen kann.

Dieses Trio (von links) ist besonders gefordert: Vorsitzender Rudolf Fraune, Trainer Uli Kussin und Zuspieler Johannes Grodde.

 

Foto: Markus Schlotjunker

Quelle: Westfälisches Volksblatt

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