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10.03.2020

VoR bejubelt den Titel

Volleyball: Paderborn um Trainer Juri Kudrizki wird in Delbrück Westdeutscher Meister der U20 und qualifiziert sich für die Deutschen Meisterschaften. 2:1-Finalsieg gegen Essen

VoR Paderborn ist Westdeutscher Meister im Volleyball der männlichen U 20 und qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften Anfang Mai. In einem spannenden Finale besiegte Paderborn den VV Humann Essen mit 2:1 (25:21, 25:27, 15:13). Anlässlich ihres 100-jähirgens Bestehens hatte die DJK Graf Sporck 1920 Delbrück die WDM ausgerichtet.

Los gingen die Westdeutschen Meisterschaften am Samstag mit einer kleinen Eröffnungsfeier, deren Highlight Werner Peitz ablieferte. Delbrücks Bürgermeister sang der DJK zu ihrem Jubiläum ein Ständchen. Genau so souverän wie Peitz seinen Gesang, trugen anschließend die Paderborner Nachwuchsvolleyballer ihre Spiele vor. Weder Oberligist TV Hörde (25:12, 25:8) noch NRW-Liga-Konkurrent Moerser SC (25:10, 25:11) waren ernsthafte Konkurrenten auf dem Weg ins Viertelfinale. Dort traf VoR auf die Solingen Volleys, die ebenfalls mit 2:0 (25:14, 25:149 abgefertigt wurden. Die Paderborner, in deren Kader sechs Spieler stehen, die bei den Herren in der 3. Liga aktiv sind, wurden ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht. „Das sah bei uns wirklich gut aus. Ich habe alle Spieler eingesetzt“, freute sich Paderborns Trainer Juri Kudrizki über einen wie geplant ruhigen ersten Tag.

Sonntagmittag stand mit dem Halbfinale gegen TuB Bocholt schon das wichtigste Spiel des Turniers an, denn wer bei den Westdeutschen Meisterschaften ins Endspiel einzieht, qualifiziert sich für die Deutschen Meisterschaften. Angeführt von Zuspieler Moritz Lembeck, der bis Samstag wegen Krankheit noch im Bett gelegen hatte, ging VoR gleich in Führung (4:2) und schien beim 10:6 und 14:10 schnurstracks in Richtung 1:0 zu marschieren, als die Bocholter noch mal bis auf zwei (12:14) herankamen. Die Paderborner blieben aber ruhig und beim Stand von 18:13 war der Satz entschieden. Das 1:0 brachte aber keine Sicherheit. Drei Eigenfehler zu Beginn von Satz zwei und es stand 0:3. In der Folge sollte VoR nicht mehr richtig ins Spiel finden, gegen die Bocholter Angriffe fanden die Paderborner keine Mittel. Über 3:8, 10:16 und 13:18 ging es dem Satzverlust und damit dem 1:1 entgegen. „Da hatte ich teilweise Angst, dass der Traum, zur Deutschen Meisterschaft zu fahren, vorbei sein könnte. Ich habe an die vielen Leute gedacht, die mir vertrauen und zu mir gekommen sind“, gab Kudrizki einen Einblick in sein Seelenleben.

Der Tiebreak musste also die Entscheidung bringen. In dem setzte Mittelblocker Tim Wahl, der bis vor Kurzem am Schlagarm verletzt war und bis zu den WDM pausieren musste, gleich das richtige Zeichen, indem er den Ball beim ersten Angriff ins gegnerische Feld hämmerte und den Punktgewinn lauthals bejubelte. Ja, die Paderborner waren zurück im Spiel, ließen sich auch vom kurzfristigem Rückstand (3:4, 4:5) nicht beeindrucken und auch wenn es nach dem 12:8 noch mal eng wurde, blieb VoR vorne. An­dreas Duschik verwandelte schließlich den zweiten Matchball und löste die Fahrkarte zur DM. „Den Schmetterball hatte ich so im Kopf. Ein Blick und drauf. Ich spiele seit zehn Jahren und habe Erfahrung für so einen wichtigen Ball“, sagte Duschik, der bei den Herren für den VBC Paderborn aufschlägt. „Das Halbfinale lief so wie oft bei uns. Im ersten Satz zeigen wir, was wir können, um dann im zweiten Satz einzubrechen“, sagte Duschik. Kudrizki meinte: „Wir waren im ersten Satz super, besonders über die Mitte. Bocholt hat dann im zweiten Satz unheimlich stark gespielt. Der Tiebreak war reine Kopfsache.“

Im Endspiel war es dagegen der reine Wille. „Wir wollten hier zuhause vor dem großen Publikum einfach gewinnen“, sagte Kapitän Finn von Soldenhoff kurz nach dem Spiel, das fast den selben Verlauf wie das Semifinale nahm. Nach dem sicheren 1:0 kam VoR aus dem Tritt, als Kudrizki, der zum 13 Mal Gold bei den WDM holte, durchwechselte. Zum einen sollten alle Paderborner im Finale spielen, zum anderen Kräfte gespart werden. Tatsächlich wurden die benötigt, da es nach dem Essener Ausgleich in den Tiebreak ging. Mit 1:5 ging der Start komplett daneben, aber VoR kam zurück und ging mit 10:8 vorbei. Es war dem emotionalsten VoR-Spieler vorbehalten, den zweiten Matchball zu verwandeln. Tim Wahls Schmetterball bekamen die Essener nicht zurück über das Netz: Satz, Sieg und Meisterschaft für VoR. Bocholt wurde Dritter.

VoR: von Soldenhoff, Hinz, Lembeck, Wahl, Liebisch, Puls, Fust, Heinemann, Richter, Cebotar, Schellenberg, Duschik, Hasse, Albrecht, Quickstern, Lehmann

 

Quelle: Westfälisches Volksblatt

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