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06.03.2020

Volleyball: DJK Delbrück richtet am Wochenende die Westdeutschen U20-Meisterschaften aus.

Trainer-Ikone Juri Kudrizki will mit der erfahrenen U20 des VoR Paderborn den Titel holen und sich für die DM qualifizieren.

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der DJK Graf Sporck 1920 Delbrück richtet die DJK an diesem Wochenende in den beiden Sporthallen am Driftweg die Westdeutschen Volleyball-Meisterschaften der männlichen U 20 aus. Also Favorit geht das heimische Team von VoR Paderborn ins Rennen, das bereits als U18 ein Mal Westdeutscher Meister wurde.

Die Paderborner, trainiert von Juri Kudrizki, haben in der abgelaufenen Saison in der NRW-Liga alle Gegner geschlagen. Die 16 Spieler – 15 haben ein Doppelspielrecht im Herrenbereich – weisen trotz ihres jungen Alters schon reichlich Erfahrung auf. Sechs VoR-Spieler sind in der 3. Liga West aktiv, einer in der Regionalliga, der Rest in der Oberliga. Vom Drittligisten DJK Delbrück sind Niklas Hinz, Markus Lehmann und Finn von Soldenhoff dabei, vom Oberligisten VBC Paderborn Finn Luca Heinemann, Matthias Richter, Andreas Duschik, Luca Hasse und Jona Quickstern. Dazu kommt, dass viele dieser Nachwuchsvolleyballer zusätzlich schon reichlich Erfahrungen bei Meisterschaften sowie Auswahl-Spielen auf Verbands- und Bundesebene gesammelt haben. Obendrein hat VoR Paderborn mit Juri Kudrizki „Mister Volleyball“ als Trainer. Der 74-Jährige, der seit 30 Jahren in Deutschland lebt, trainiert mehrere Jugendteams bei VoR und hat so einen guten Ruf, dass sich Spieler aus ganz NRW melden, um bei ihm trainieren zu können. Kein Wunder also, dass VoR Paderborn die Rangliste der besten Jugendvereine in Nordrhein-Westfalen seit fünf Jahren mit Abstand anführt.

Dass die Lokalmatadoren, von denen einige unter Judrizki alle Altersstufen durchlaufen haben, Westdeutscher Meister werden und sich wie der Zweitplatzierte auch für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, ist fast die logische Folge. Der Coach geht fest davon aus, dass seine Mannschaft ins Finale am Sonntagnachmittag kommt. Im Halbfinale erwartet er die Paarungen Paderborn gegen RSV Much Buisdorf sowie VV Humann Essen gegen FCJ Köln. Das Quartett ist in der Vorrunde in den Gruppen an eins gesetzt. Turniereröffnung ist am Samstag um 10 Uhr. Für Vor Paderborn, dass seine Vorrundenspiele in der alten Dreifachturnhalle austrägt, geht es los mit einem Match gegen den Oberligisten TV Hörde. Danach geht es gegen NRW-Liga-Konkurrent Moerser SC. „Hörde kenne ich nicht, Moers ist diese Saison eher Mittelmaß“, schätzt Kudrizki die ersten Gegner als schlagbar ein. „Aber es kann immer etwas passieren“, mahnt der 74-Jährige.

Gerade in den Tagen vor den Westdeutschen hat Judrizki gesehen, wie schnell ein Plan zunichte gemacht wird. „Ich hatte schon zwei Teams à sechs Spieler gebildet, dann wurden einige krank.“ Zu Wochenbeginn war wieder ein Dutzend im Training. So rechnet Kudrizki damit, dass er aus dem Vollen schöpfen kann. Gesetzt für die erste Sechs sind die Delbrücker Finn von Soldenhoff, Niklas Hinz, Zuspieler Moritz Lembeck und Tom Fust, die alle bei den Herren in der 3. Liga West spielen. Zwei Positionen sind noch offen.

Kudrizki, seit 54 Jahren im Volleyball unterwegs, hat in seinem Leben schon Asse zu Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften gebracht. Doch sein Hunger nach Erfolg ist ungebrochen. „Ich will immer Erster werden. Den zweiten Platz mag ich nicht“, sagt Kudrizki. Allein als VoR-Trainer brachte er Nachwuchsmannschaften bei Meisterschaften schon 25 Mal aufs Podest, zwölfmal gab es Gold. Die 13. soll jetzt zur Glückszahl werden. Vor allem die Zusammenarbeit mit Friedhelm „Letto“ Steffen, der als ehemaliger Leiter der Lutherschule viele Talente an den Volleyballsport heranführte, sieht Kudrizki als Meilenstein für die Entwicklung von VoR Paderborn.

Die Paderborner helfen am Freitagabend erst beim Aufbau mit und spielen sich dann gegen den Drittligisten DJK Delbrück warm. Die Finalspiele am Sonntag sind in der alten Halle. Um das leibliche Wohl kümmert sich das ehrenamtliche Organisationsteam mit etwa 60 Helfern. Aktuelle Infos im Netz: www.wdm.djk-delbrueck.de

 Foto: VOR Paderborn

Quelle: Westfälisches Volksblatt

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